Gartenbauverein Ruderting auf Lehrfahrt in München
49 Mitglieder des Gartenbauvereins Ruderting unternahmen am 4. Juli 2026 eine Lehrfahrt nach München. Bereits um 6.30 Uhr startete die Reise mit dem Busunternehmen Fürst. Nach einer gemütlichen Brotzeit bei Moosburg erreichte die Gruppe gegen 10 Uhr den Botanischen Garten München-Nymphenburg.
Dort erwarteten zwei Gartenführerinnen die Teilnehmer zu einer interessanten Führung durch die Gewächshäuser und die weitläufigen Gartenanlagen mit Arboretum, Alpinum sowie Blumen- und Gemüsegärten. Beeindruckt zeigte sich die Gruppe auch von der Entstehungsgeschichte des Botanischen Gartens: Für die Eröffnung im Jahr 1914 wurde das Gelände teilweise bis zu neun Meter hoch mit fruchtbarer Erde aufgeschüttet.
Im Anschluss blieb Zeit für einen individuellen Rundgang, bevor der benachbarte Schlosspark Nym-phenburg besucht wurde. Die großzügige Parklandschaft mit ihren Wasserflächen, historischen Bauwerken und dem alten Baumbestand begeisterte die Teilnehmer.
Den Abschluss bildete der Besuch des Englischen Gartens. Nach einer Einkehr im Biergarten am Chinesischen Turm standen auch der Monopteros, die Eisbachwelle und der Kleinhesseloher See auf dem Programm. Trotz sommerlicher Temperaturen genossen alle die angenehme Kühle unter den mächtigen Bäumen des rund 376 Hektar großen Parks.
Gegen 19.30 Uhr kehrte die Reisegruppe mit vielen neuen Eindrücken wohlbehalten nach Ruderting zurück. Der Reiseleiter Fridolin Groiß bedankte sich bei allen Teilnehmern sowie beim Busfahrer Günther Kölbl für die angenehme, sichere Fahrt.
Gleichzeitig wies er auf die nächsten Veranstaltungen des Gartenbauvereins hin: die Zweitagesfahrt ins Salzkammergut am 3. und 4. Oktober, den Salbenworkshop am 10. Oktober sowie den Vortrag „Gottes Schöpfung – kurz vor der Erschöpfung“ mit Pfarrer Markus Krell am 7. November. Fridolin Groiß
Schaut es Euch an – und seid dabei.
Foto: Traudl Brunnbauer
Fotos: Maria Hüttemann
Im Rahmen einer Exkursion besuchte der Gartenbauverein Ruderting den Rosenpfad am Triftsteig in Fürsteneck. Rosenexperte Josef Kern führte die Teilnehmer durch die von den „Rosenfreunden Schloss Fürsteneck“ gepflegte Anlage und vermittelte dabei zahlreiche interessante Informationen zur Geschichte und Vielfalt der Rose.
Auf dem Lehrpfad sind rund 350 Rosenstöcke zu sehen. Die Besucher erhielten einen Einblick in die Entwicklung der Rosen – von den europäischen Wildrosen, darunter verschiedene Formen der Hundsrose, bis hin zu botanischen Rosen aus Asien und Amerika. Ebenso vertreten sind traditionelle Bauerngartenrosen, die bekannte Rosa Gallica Officinalis, französische Rosen sowie historische Rosenklassen, die überwiegend vor 1867 entstanden sind. Den Abschluss bilden moderne Gartenrosen mit ihrer großen Formen- und Farbenvielfalt.
Entlang des Weges informieren Schautafeln über Herkunft, Eigenschaften und Besonderheiten der einzelnen Rosengruppen. Neben der beeindruckenden Pflanzenvielfalt bietet der Rosenpfad auch schöne Ausblicke auf die Landschaft rund um Fürsteneck.
Zum Abschluss der Führung gab Josef Kern den Teilnehmern wertvolle Hinweise zur Rosenpflege und zur natürlichen Schädlingsbekämpfung. Die Gartenfreunde bedankten sich für die fachkundige und abwechslungsreiche Führung durch die faszinierende Welt der Rosen. -bru
549. Mitglied Heinrich Thoma
550. Mitglied Cornelia Thoma
Die ehrenamtlichen Vereinsmitglieder des Gartenbauvereins, Christa Menzel, Petra Eglhofer und Andrea Schneider unterstützten die Verantwortliche für den Kirchenschmuck, Elfriede Stadler tatkräftig beim Aufbau und der Dekoration des Erntedankaltares.
Die Fülle der benötigten Blumen und Gaben wurden von den Mitgliedern und aus der Natur zusammenzutragen. Danke an alle Spender.
Wie alle Jahre wieder, wurde das Brot und die Backwaren von der Biobäckerei Wagner gespendet, welches schon bald von den Kindergartenkindern nach deren Besuch verspeist wird. Als Aufstrich dazu gibt es Honig von Hans Höltl.
Der Hingucker im Hintergrund, ein imposanter Kürbis, war von Uli und Hans Kobler gegeben worden